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Meine
Mona...!
Für Schwarzbrot mit Gauda gewann sie jede
Showmanship...
Die „alten“ unter Euch kennen sie noch.
Und obwohl sie sich nun seit 2002 endgültig aus
dem Turniergeschehen
verabschiedet hat, ist Ihr Name nicht
vergessen. Er wird auch für uns nie in
Vergessenheit geraten. Pepes Mona, so
lautet der komplette Name dieser Ausnahmestute.
Hier
Ihre Geschichte, wenn ich auch nicht glaube,
hier an alles denken zu können:
1992
zu Ostern habe ich Mona (damals 3jährig) von
meinen Eltern geschenkt bekommen. Ich lernte sie
kurz zuvor auf der Peppy’s Tino Ranch kennen,
die damals gerade nach Bliedersdorf umgezogen
war. Thomas und Ute Hoppe hatten Mona aus USA
importiert und ich kenne Mona seit ihren ersten
Stunden in Deutschland. Und unsere erste
Begegnung war nicht gerade harmonisch. Da keiner
wusste, wie weit Mona ausgebildet war, testete
ich. Das Ergebnis was: Schritt, Trab und
ordentlich BOCKEN!
Doch
schon nach kurzer Zeit wurde Mona für mich ein
verlässlicher Turnierpartner. Und nicht nur
das, sie wurde für mich eine wahre Freundin und
gehörte schnell zur Familie. So kam es dann
auch, dass Mona nicht wie geplant nach einem
Jahr wieder verkauft wurde, sondern sie und auch
ihre Tochter (wie im übrigen alle ihre Kinder)
bei uns blieben.

Mona
schenkte mir viele schöne Tage und eine erfolg-reiche Turnierzeit, sie wurde unzählige
Male All-around Champion, Landesmeister, ging
mit mir durch dick und dünn. Sie war der
perfekte All-arounder: ob Pleasure, Trail,
Reining, Horsemanship, Showmanship, Hunter Hack,
Hunter under Saddle, Western Riding, Superhorse,
ja sogar Barrel Race und Rinder, sie machte
alles für mich. Und so konnten wir dann auch All-around
Champion der Jugendlichen auf der DM der EWU `95
werden. Dazu kam die Bronzemedaille im Youth
Trail der EM Aachen `95, diverse Platzierungen
in Aachen `95, DQHA Reserve High Point Horse
Youth Trail, Rom Performance in Youth und Open
und, und, und.
Doch
es gab nicht nur Sonnenseiten, denn geboren in
Texas hatte Mona wohl ein paar Kilo Sand
eingeschmuggelt, der sie fast das Leben kostete.
Nur eine Not-OP konnte da noch helfen. Und nicht
genug hatte sich die Dame das Sandfressen auch
noch angewöhnt und die zweite OP folgte. Doch
Ihr Kampfgeist siegte und auch ihre Vorliebe für
Sand bekamen wir in den Griff. Ein Tumor am
Augenlied kostete sie später noch einmal viel
Mut und Lebenswillen und leider auch ein Auge.
Doch auch das konnte sie nicht ändern.
Dann konnte Mona 1997 noch einmal ihr großes
Herz unter Beweis stellen, als sie Kurzerhand
unser 10 Tage altes verwaistes Fohlen
„Kalle“ adoptierte. Und obwohl sie mehrere
Jahre kein Fohlen hatte, bekam sie Milch und
peppelte den Kleinen fachgerecht auf. 1999 stieg
Mona dann wieder in ihre Karriere als Zuchtstute
ein und bekam ihr zweites Stutfohlen. Heute hat
sie 5 Stuten und einen Hengst zur Welt gebracht
und war allen eine tolle Mama.
Ihr
letztes Fohlen ist gerade vier Monate alt
geworden, als wir Mona nun unerwartet nach einer
starken Kolik einschläfern mussten. Bis zum
letzten Tag war Mona voller Lebensfreude und das
ehrlichste Pferd, das ich kannte. Und im Moment
macht es mich sehr froh, dass ich vor kurzem auf
einem Turnier von einem alten Bekannten nicht
mit Nicole, sondern mit Mona angesprochen wurde.
Behaltet sie in Erinnerung!
Wir
werden sie nie vergessen...! Nicole, Angela und
Gerd Maaß
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